Hamburg hasst mich,
oder der Versuch eines Ausflugs.

Eben sind wir noch durch hohe Woken mit leichtem Sonnenschein gefahren.

Nachdem wir das Parkhaus verlassen haben und die Straße in Richtung Alster überquert haben, beginnt es zu regnen.

Wir flüchten uns unter die Alsterarkarden.



Von da haben wir einen leicht verregneten Blick auf das Rathaus.



Neben den vielen Goldschmieden, die sich da angesiedelt haben, gibt es auch noch Ausblicke auf das Essen.



Die ersten Regenwolken haben sich wieder zurückgezogen.



Als nächstes lockt ein großes Kaufhaus, das seinen Namen von dem Gewässer hat, an dem es liegt. Bevor es wieder regnet, versuchen wir es einfach mal da.

Es ist reichlich Platz, wir müssen uns nur durch ganz wenig Gedränge quetschen.



Wo sich normalerweise 50 Hosen auf einem Meter Kleiderstange drängeln, sind es hier nur 5. Entsprechend sind die Preise.



Dafür braucht man an der Kasse nicht lange warten.



Wir kaufen uns in der Süßwarenspezialitäten-Abteilung für einen Haufen Euros lecker aussehende handgemachte Pralinen.
Leider schmecken sie nicht so gut, wie erwartet. Am besten sind noch die, die nach den rosa Cremehütchen schmecken, die man allerding für ein paar Cent woanders bekommt.

Inzwischen hat es aufgeklart und der Himmel lockt zu einem Spaziergang. Der Wind treibt die Fontäne in einer langen Fahne über die Alster.



Der Himmel hält seine Wasser zurück. Auf dem Weg zu einer kleinen Insel in der Außenalster kommen wir am Hotel Atlantic vorbei, wo "uns Udo"* uns zuwinkt (ganz oben rechts).



Auf der Gurlitt-Insel angekommen, ballt sich das nächste Unwetter zusammen.



Doch wir trotzen den Naturgewalten und versuchen, an der frischen Luft etwas zu essen. Doch nachdem uns alle Sevietten vom Wind gefressen wurden und ich den Flammkuchen nur unter Einsatz von Messer und Gabel auf dem Teller halten kann, die ersten Tropfen ins Alsterwasser fallen, beenden wir unsere Vesper doch lieber drinnen.



Es stellt sich Dauer-Land-Regen ein.
Unter einen kleinen Schirm geduckt warten wir darauf, dass die Ampel für die Fußgänger rot wird.
Endlich ist es soweit, die Hosenbeine sind schon an die Waden geklebt. Wir springen ins Taxi und lassen uns zurück zum Parkhaus bringen.

Nachdem wir schon eine ganze Weile gefahren sind, fragt der Fahrer: "Wollen Sie wirklich zum xxx-Center oder in die xxx-Passage?"
Wir wollen in die xxx-Passage, sind jedoch auf dem Weg zum xxx-Center.

Der Fahrer beendet dann die Stadtrundfahrt an der für uns richtigen Stelle.

Nachdem wir das richtige Parkdeck gefunden haben, suchen wir mit der Fernbedienung das Auto, denn es gibt keine Platznummern in dem riesigen Gewühle. Endlich sehen wir irgendwo die Lichter blinken und auch im Innenraum geht ein Licht an. Wir haben unser Auto wieder. Nix wie weg.

Hamburg hat uns wieder mal erfolgreich vorzeitig rausgeekelt.

Ich bin aber sicher, wir kommen wieder, denn wir hatten uns noch so einiges vorgenommen, dass wir heute nicht abhaken konnten.

ich sach mal suboptimal

* Lindenberg