eigene Erfolgserlebnisse und
was ich sonst noch so gelernt habe

Schweinefilet mit Spinat im Schinkenmantel
Folienkartoffeln mit Quark
bayrischer Kartoffelsalat mit Scholle
Obstalat in Gelee
Tee-Gelle, Mascarpone-Traum und Kartoffelbrot
Gnocchi
Löwenzahngelee
Rhabarbermarmelade
Shepherds-Pie
Nudeln mit Thunfisch
Geschnetzteltes mit Curry
Scharfe Hackbällchen mit Banane und Mango
Gulasch mit Spätzle
Geflügelleber mit Couscous
Hähnchenbrust in Zitronensauce
gerollte Ofenschnitzel
Rösti
Pfannkuchen mit Käse und Speck
Niedertemperatur (21.12.2005)
Pichelsteiner (08.02.2006)
karamellisierte Mangos (08.02.2006)
Sauergulasch (23.02.2006)
Bhujia (na, was ist das?) (16.03.2006)
Bärlauchtage (19.04.2006)
Clafoutis (25.06.2006)
Focaccia (17.11.2006)
Ravioli mit Ricotta-Bärlauch und Thunfisch-Tomatensoße (17.11.2006)
Geräucherte Hühnerbrust aus dem Wok (23.02.2007)
Leberpastete (10.05.2007)
Noch einmal Ravioli (15.02.2008)
Ich habe beim Brötchenbacken zugesehen (14.11.2008)







Hier möchte ich von einigen meiner eigenen Erlebnissen beim Kochen zu erzählen. Diese Seite wird sich möglicherweise weiter ausbauen. Ich laß mich überraschen.

Das ich den Gyrosauflauf vor einiger Zeit schon probiert hatte, habe ich wohl schon an entsprechende Stelle vermerkt.

In der letzten Woche hat meine Frau in der Zeitung ein Rezept für lippische Pickert gefunden.
Unter der Seite Detmold ist dieses Rezept und noch einiges Anderes aus der lippischen Gegend zu finden.

Wer mehr als drei dieser in viel Fett gebackenen Kartoffel-Mehl-Hefe-Pfannkuchen essen will, braucht schon einen gesunden Magen.

Wir haben die Pickert mit Rübenkraut gegessen, aber es gibt Leute, die essen das mit Leberwurst. Angeblich gehört auch immer Kaffee dazu, aber es soll auch mit Korn ganz gut tun.

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Sonntag hatte ich meine Feuertaufe. Wolfgang allein in der Küche.
Nachdem ich mir überlegt habe, was es geben sollte und alle Zutaten vorhanden bzw. eingekauft waren, habe ich losgelegt.
Es gab Schweinefilet im Schinkenmantel
mit Salzkartoffeln an grünem Salat mit einer Vinaigrette (Essig-Öl+Kräuter).

Als Nachtisch habe ich nach dem Rezept der Chefin Joghurtmousse gemacht.
Weil keine frischen Aprikosen für die Fruchtsoße da waren, habe ich einfach getrocknete genommen. Die waren auch sehr lecker und es hat allen geschmeckt.

Mensch, war ich froh.

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Letzte Woche haben wir noch einmal Kartoffeln bekommen.
Da waren so schön große Kartoffeln dabei, dass wir uns gleich entschlossen, Folienkartoffeln mit Quark zu machen.

Die Kartoffeln wurden erst 25 Minuten vorgekocht und anschließend weitere 45 Minuten im
200 Grad heißen Backofen fertiggegart.
Dazu habe ich sie in Aluminiumfolie gewickelt und vorher mit Olivenöl eingepinselt, damit sich die Schale besser löst.
Zu den Folienkartoffeln gab es den bunten Quark.
Vorgestern hatten wir Frikadellen mit Blumenkohl. Es werden immer mehr gemacht, als benötigt werden, weil sie ja auch kalt sehr gut schmecken. Die haben wir dann zu den Kartoffeln gegessen. Alles ganz leicht und sehr lecker.

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Osterwoche, Karfreitag, Fischtag.

ScholleQuelle flickr me_maya
paniert in der Pfanne gebraten. Ganz, ganz lecker. Dazu aßen wir den
bayrischen Kartoffelsalat.

Genau nach dem Rezept gemacht, stellte ich wieder fest, dass etwas mehr Salz und Essig für uns angebracht ist.

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Ich komm vom Einkaufen zurück und räume das Obst weg. Da finde ich noch Obst von der letzten Woche. Was mach ich jetzt denn damit? Sieht noch gut aus und hat kühl gelegen.

Obstsalat!

Was passt zusammen? Apfel, Bananen und Weintrauben.

Ich fang mit den Weitrauben an. Erst mal durchschneiden. Ach du Deivel. Die haben ja auch noch Kerne. Also, alle Kerne rauspulen. Mit einem scharfen Messer geht das auch.

Jetzt die Äpfel schälen und in Stücke schneiden. Was habe ich gelernt? Immer alle Anteile eines Salates in gleiche Größe schneiden. Alle Apfelstücke werden so groß wie halbe Weintrauben.

Die Bananen einmal längs geschnitten und dann in Scheiben, das passt.

Ein wenig zuckern und dann noch Zitonensaft rüber. Das verstärkt den Geschmack und verhindert, dass das Obst oxidiert und braun wird.

Ich finde auch noch eine Flasche mit Kirschsaft. Der Saft wird schnell heiß gemacht und da hinein kommt als Geliermittel Agar-Agar. Das ist ein Pulver aus Algen und wird in Asien viel benutzt.

Man sollte es vor dem Einrühren in die heiße Flüssigkeit mit einem wenig kaltem Wasser aufrühren. Das habe ich natürlich nicht gemacht und schon hatte ich die schönsten Klumpen im Saft. Die wurden mit einem Kaffeesieb wieder rausgefischt und durchgedrückt bis alles aufgelöst war. Wenn man keine Arbeit hat, macht man sich welche.

Den heißen Kirschsaft mit dem Geliermittel habe ich dann über den Obstsalat gegossen und nach dem Abkühlen war es ein schöner Obstsalat in rotem Aspik. (Aspic ist allerdings der französische Name für Fleischgelee)

Geschmeckt hat's dann auch noch.

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Heute Morgen gehörte die Küche wieder mir.

Jetzt, wo ich hier sitze und diese Zeilen schreibe, riecht es nach frischem Brot, warmem Olivenöl, Kräutern und Knoblauch. Mir läuft das Wasser im Mund zusammen und ich glaube, ich habe zugenommen.

Bei Chefkoch habe ich ein Rezept für ein schönes Gelee gefunden. Tee-Gelee mit Zitronenschale.
Das war ganz einfach und ich haber erst mal mit der halben Menge angefangen. Zwei Gläser sind es geworden und der erste Schmecktest bei noch warmem Gelee war bittersüß.

Für eine anstehende Gästebewirtung suchten wir noch einen Nachtisch, der in den späten Frühling passt. Etwas mit Erdbeeren. Und wieder lieferte das Internet bei Chefkoch das Richtige. Um nicht die Gäste umzubringen, muss das ja erst mal ausprobiert werden. Das Rezept ist für zwei, also die richtige Menge:
Mascarpontetraum .
Und trotzdem war es zuviel, wie man an den übervollen Gläsern sieht.
Sieht aus wie ein Traum und schmeckt hoffentlich gleich auch so. Nach einem kleinen Salat kann man sich das wohl erlauben.


Es gibt nämlich einen gemischten Salat, den ich aber gekauft habe. Dazu dann das
Kartoffelbrot ,
das ich diesesmal bei Marion gefunden haben. Wie es riecht weiß ich schon. Gleich ist der Backofen mit seiner Arbeit fertig. Wie es schmeckt weiß ich in ein paar Minuten.

Zwei Stunden später:
Inzwischen habe ich das Brot gegessen und bin angenehm überrascht. Lecker, lecker, lecker.

Mascarpone-Traum gibts erst später, wenn wieder Platz im Magen ist.

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Gestern gab es Gulasch, dazu sollte es Reis geben.
In der letzen Woche hatte ich aber ein Rezept für Gnocchis Quelle flickr Andy Ciordia
gelesen, das wollte ich unbedingt mal ausprobieren.
Meine Frau wollte es mir zwar ausreden, aber ich ließ mich nicht davon abbringen. Hätte ich man nur auf sie gehört.

25 Minuten Kartoffeln kochen. Danach Würstchen ausrollen und schneiden, Muster eindrücken und Gnocchis sammeln, bis genug vorhanden sind. Die Dinger kleben trotz Mehl immer wieder an den Händen und auch sonst überall. Dann noch einmal Wasser kochen, Gnocchis rein und warten, bis sie oben schwimmen. Das alles dauert je nach Menge eine ganze Zeit. Ich bin der Meinung, der ganze Aufwand lohnt nicht. Die Gekauften waren zwar etwas teurer, aber haben mit Soße genau so gut geschmeckt. Beim nächsten Mal hör ich auf meine Frau.

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Es ist Frühling und überall blüht jetzt der Löwenzahn. Er sieht nicht nur schön aus, sondern man kann von den wunderbar schön gelben Blüten auch ein leckeres Gelee machen.

Ich habe mich aber nicht so angestellt wie im Rezept und die Blüten komplett genommen. Dadurch war der Saft nicht ganz so gelb. Hat dem Geschmack aber keinen Abbruch getan. Alle, die probiert haben, waren auch so begeistert. Vielleicht beim nächsten mal.

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Quelle flickr Moe

Andauernd bekommt man was aus den Gärten der Anderen geschenkt. Jetzt ist es frischer, saurer Rhabarber. Schon beim Namen ziehen sich die Mundschleimhäute zusammen und der Sabber fließt. Aber es gibt nichts, aus dem man nicht auch eine schöne Marmelade machen kann. Sehr fein, besonders am Morgen auf frischen Brötchen.

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Im Urlaub waren wir an der Algarve, und die ist fest in englischer Hand. An einem Restaurant fand ich den Hinweis auf Cornish Pasty , die ich aus einem anderen Urlaub in Cornwall kannte. Bei der Suche nach dem Rezept bei Chefkoch fand ich dann etwas Anderes, das mich mehr interessierte:
Shepherds-Pie Shepherds-PieQuelle flickr Tanquero.
Ist Hackfleisch mit einem Deckel aus Kartoffelbrei. Kann man tausendfach abwandeln. Das habe ich dann gleich gekocht, weil alle Zutaten zuhause waren, nur das Hackfleisch habe ich noch besorgen müssen.

Ganz schön mächtig, zumal ich für zwei Personen ca. 500 g Hack genommen habe.
Jetzt sitze ich hier und mein Bauchmuskel wölbt sich in Richtung Fernseher.

Wer sich die Rezepte angesehen hat, hat sicher auch festgestellt, dass ich die Rezepte nicht mehr unbeding in die Form bringe, die mir am Anfang sehr geholfen hat, die richtige Reihenfolge zufinden. Jetzt kann ich auch nach den Rezepten kochen, so wie sie schon geschrieben sind. Außerdem sind sie von den Original-HP auch besser zu drucken oder zu archivieren. Bei Chefkoch gibt es zu den Rezepten dann auch noch die vielen Kommentare der Mitglieder, die das schon gekocht haben, und da sind oft viele schöne Hinweise bei.

Ich hoffe nur, dass sich dann die Links nicht mehr ändern, wie ich es schon woanders gesehen habe.




Wir essen gerne auch mal Spaghetti, weil das ja auch schnell geht und trotzdem gut schmeck. (Für mich, ich darf es garnicht sagen, reichen schon die Spaghette mit Maggi.)
Aber ich war die Tomatensoße leid und habe nachgesehen, was es noch so geben kann. Und dabei bin auf was geniales gestoßen.

Nudeln mit Thunfisch, wieder vom Chefkoch

Das ging prima, und hat mal ganz anders geschmeckt, als man die Nudeln gewöhnt war. Gab es sicher nicht zum letzten Mal.

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Heute keine Nudeln, aber auch keine Kartoffeln. Was dann? "Reis!" Was dazu? Ich habe noch Schnitzel. Am besten mal was mit Curry. Letztens habe ich ein leckeres Rezept gelesen, allerdings mit Hähnchenbrustfilets. Die sehen fast so aus wie Schweineschnitzel, geht sicher auch.

Geschnetzeltes mit Curry

Ich bin immer wieder froh, wenn ich was finde, das schnell geht, gut schmeckt und für mich auch zu kochen ist.

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Und heute trau ich mich an ein Gericht mit mehr Zutaten als bisher. Habe auch eine Mango gekauft, aber die ist noch nicht reif. So was blödes. Aber weil ich mitgedacht habe, habe ich auch getrocknete Mango mitgebracht. Die habe ich mit Wasser wieder eingeweicht und quellen lassen. Damit gings dann auch. Gleichzeitig habe ich Bananen verbraucht, die ich so nicht mehr essen würde. Zu dunkel.

scharfe Hackbällchen mit Banane und Mango

Die Bällchen sind schön scharf geworden, habe anstatt Pfeffer Piri-Piri genommen, das sind geschrotete Chilis.
Mit der Banane in den Hackbällchen kommt es zu einer ganz leichten süßen Ahnung, aber nicht übertrieben.

Ich kann fast jede Woche einen Beutel mit Zwiebeln kaufen, die gehen weg wie die warmen Semmeln. Und da ich mit meinen Kontaktlinsen keine Probleme beim Zwiebelschneiden habe, brauche ich sie auch immer wieder gerne.

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Ich habe mich mal an Gulasch rangewagt. Am liebsten mag ich ja so schnelle Sachen, da bin ich dann gleich mit dem Ergebnis konfrontiert. Wie so oft, das Rezept ist von Chefkoch.

Gulasch mit Spätzle

Die Spätzle habe ich aber diesesmal nicht selbst gemacht, da war mir noch der große Aufwand vom letzten Mal in Erinnerung.
Das lange Warten (90 Minuten) hat sich aber gelohnt, und gut gerochen hat es schon die ganze Zeit.

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Wieder was Schnelles. Und dann war es auch für mich überraschend einfach und hat wieder viel Spaß gemacht.

Geflügelleber mit Couscous

Ich habe bei dem Rezept aber die Aubergine weggelassen, weil keine da waren. Und anstatt der frischen Aprikosen habe ich Getrocknete erst mal eingeweicht. Der Geschmack ist dadurch nicht schlechter.

Ich staune immer wieder, wieviel man weglassen oder dazutun kann, was man mag oder nicht mag. Es bleibt dann immer noch das Gericht, das den Namen gibt.
Und Couscous ist ein prima Zeug. Das war für mich was ganz Neues, obwohl ich Couscous mit Lamm schon in Tunesien gegessen habe. Ist aber schon sehr lange her.

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Ich habe jetzt ein kg Maismehl im Regal stehen. Gebraucht habe ich zwei mal zwei Teelöffel voll für die Marinade und Sauce für die Hähnchenbrust in Zitronensauce.

Da kann man sich reinlegen, so lecker hat das geschmeckt.

Ich glaube, ich koche gar nicht mal so schlecht. Meine Frau sagte mir nämlich, dass sie manchmal denkt: "Wann fängt er denn mit Kochen an". An drei Tagen in der Woche bin ich dran, an Wochenende kochen wir gemeinsam. Dann kann ich einge ganze Menge lernen.

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Es war wirklich so, wie im Forum beschrieben. Im TV lief mal wieder die Werbung mit den "Toskanaröllchen".

Da wir vor langen Jahren mal die "Schinkenröllchen Toskana" gemacht hatten, wussten wir, wie das schmeckt, nämlich sehr künstlich. Und genug Sauce war auch nicht dabei.

Sah aber lecker aus.

Darum habe ich mal wieder beim Chefkoch nachgesehen und siehe da:

gerollte Ofenschnitzel hat schon ein anderer Koch aufgearbeitet.

Alle Zutaten werden sowieso dazugegeben, da frage ich mich, wozu eigentlich noch die Tüte aus der Werbung.

Anstatt der passierten Tomaten habe ich eine Dose mit geschälten Tomaten aufgemacht.

Zum ersten Mal habe ich den neuen Dosenöffner benutzt, der den oberen Rand abschneidet. Das Ding ist ja genial. Es bleibt eine Dose ohne scharfe Schnittkante und der Deckel ist so abgeschnitten, dass man ihn wieder passend aufsetzen kann, wenn mal nicht alles verbraucht wurde.

Die Tomatenmenge war dann doch zu wenig und zu suppig.
Habe noch Tomaten-Gustav mit Kräutern gefunden. Schwupp, Paket auf und dazu.
Jetzt ist es zu viel.

Eine kleine Portion lecker abgeschmeckte Tomatensauce mit Mozarellastückchen steht im Kühlschrank und wartet auf weitere Verwendung.

Das Rezept kann man prima vorbereiten und dann nur noch im Backofen zuende backen.

Gleich sezte ich die Nudeln auf, denn die gibts dazu.

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Eins habe ich noch vergessen zu berichten. Letztens haben wir noch eine Beilage gesucht, die wir noch nicht so hatten. Da wir Nudeln, Reis und Kartoffeln schon hatten, müssen wir Kartoffeln abwandeln.

Rösti:
für eine mittelgroße Pfanne: 8 geschälte Kartoffeln 10 Minuten ankochen. 1 Zwiebel schälen. Die Kartoffeln und die Zwiebeln mit einer groben Reibe reiben. Durchmischen. Es muss noch Struktur in dem Brei sein.
Wer mehr Kalorien mag, kann jetzt noch ein Ei einarbeiten. Mit Salz würzen.

In der Pfanne mit wenig Öl anbraten. Wenn die Unterseite kross und braun ist, wenden und den Fladen fest andrücken, damit auch die andere Seite kross wird.

Zum Umdrehen habe ich ich den Kartoffelfladen auf einen Teller gleiten lassen, einen zweiten Teller darübergestülpt und die ganze Konstruktion umgedreht. Anschließend wieder in die Pfanne gleiten lassen.

So habe ich nichts auf dem Boden und auch nichts an der Decke.

Das hat für zwei Personen gereicht und war nicht zu heftig.

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Meine Frau mag sehr gerne Gemüseeintopf, dem ich garnichts abgewinnen kann. Also hat sie sich einen großen Topf davon gekocht und ich machte mir was anderes. Das "Andere" war mal ganz anders. "Pfannkuchen mit Käse und Speck". Bisher hatten wir zuhause nur immer Pfannkuchen süß, mit Zucker, Marmelade oder Sirup.

Ein Rezept dazu fand ich natürlich wieder mal beim Chefkoch. Pfannkuchen mit Käse und Speck
Schon der Teig war etwas anders. Mineralwasser mit Kohlensäure und untergehobener Eischnee machten den Teig schön fluffig und locker.
Der Speck in der Pfanne brutzelt und es riecht prächtig. Das Wasser läuft einem schon im Mund zusammen. Dann den Teig darüber und warten, bis sich der Kuchen gut von der Pfanne löst.
Und jetzt kommts, der Pfannkuchen muss gewendet werden. Hochschleudern und auffangen trau ich mir schon garnicht zu. Also auf einen Teller gleiten lassen und dann??

Schon das gleiten lassen auf den Teller will mir nicht gelingen. Am Pfannenrand stockt die Bewegung, aber der Rest will weiter. Der Pfannkuchen schiebt sich zusammen und sieht aus wie ein chinesischer Faltenhund. Und das Schlimme ist, das geht auch nicht mehr auseinander. Der Pfannkuchen hat nicht mehr die schöne runde Form wie die Pfanne, sondern zerbröselt in größere Stücke.

Als dann doch auch die zweite Seite gebacken ist, ist es zwar immer noch Pfannkuchen, weil ja in der Pfanne gebacken, sieht aber nicht so aus. Ich habe es mir trotzdem schmecken lassen. Das Schneiden war nicht mehr so aufwändig.

Aber jetzt weiß ich, woran ich noch arbeiten muss. Mit den Kartoffelröstis vor ein paar Tagen ging das irgendwie anders, das Wenden.

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Braten mit Niedertemperatur

Nachdem ich lange nichts von mir habe hören lassen, will ich mal schreiben, was wir in der letzten Zeit öfter probiert haben und ganz begeistert sind.

Das Fleisch wird vorbereitet wie gewohnt und im Rezept beschrieben.
Dann wird es in der Pfanne rundherum scharf angebraten. Wirklich nur ganz kurz, um eine schöne Kruste zu bekommen und um die Poren zu schließen.

Danach kommt ein größerer Braten in einen Bräter oder auf ein Rost mit untergestellter Schale. Für mindestens 2-3 Stunden, dafür nur bei 80 Grad.

Medaillons aus Schweinefilet mit Speckmanten haben wir bei 80 Grad für eine weitere Stunde mit Aluminiumfolie abgedeck aufs Backblech in den Backofen gesteckt.

Die Ergebnisse haben uns überzeugt. Von aussen kross mit Kruste und innen absolut zart. Weil die Temperatur von 80 Grad unterhalb des Siedepunktes ist, bleibt der ganze Saft im Bratgut. Und das ist gut so. Und ich glaube, es ist auch egal, wenn es mal länger im Backofen ist.

Hier findet man vieles über Braten mit Niedertemparatur. Da sollte man mal in Ruhe stöbern. Und dann anfangen zu kochen.

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Ich, der kein Kohl mag, habe Pichelsteiner gekocht. Wenn man das selbst macht, schmeckt das viel besser, als wenn man nur den Kohlgestank in der Nase hat.

Und wie das erst nach dem Aufwärmen geschmeckt hat. Ich habe es nicht für möglich gehalten.

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Ich habe im TV gesehen, wie Tim Mälzer einen Nachtisch gemacht hat, der mir gut gefiel. Karamellisierte Mangos. Ich habe aber die einfache Version gemacht, einfach braunen Zucker in einer Pfanne erhitzt bis er sich auflöste. Dann habe ich die Mangoscheiben in den Zucker gelegt und der austretende Saft hat das Karamell aufgelöst und um die ganzen Mangoscheiben verteilt.
Dann habe ich die Mangoscheiben aus der Pfanne genommen und auf Dessertteller angerichtet und abgewartet, bis sich alles abgekühlt hat. Dabei hat sich das Karamell wieder etwas gelöst und ist zum Soßenspiegel geworden. Mit Sahne hat das ausgezeichnet geschmeckt.

Sollte man mit Messer und Gabel essen, da die Mango eine etwas festere Konsistenz hat.

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Eines meiner Lieblingsessen ist Sauerbraten mit Klößen. So richtig schön sauer.
An so einen Braten hab ich mich noch nicht rangewagt. Wäre ja auch zu schade, wenn ein Stück Rinderbraten misslingen würde.

Um so erfreuter war ich, als ich ein Rezept für Sauergulasch fand. Genau so wie Sauerbraten, nur schon in kleinen Stückchen.

Ich habe mir dafür zwei Steaks auf der Hüfte gekauft und in große Stücke geschnitten.
Zwei Tage lang mariniert.
Beim Braten habe ich dann meinen Fehler gemacht. Ich habe wieder mal versucht, das Fleisch im Topf anzubraten. Das gelingt mir nicht. Mußte dann doch noch die Pfanne anschmeißen.
Danach ging alles wie am Schnürchen. Und geschmeckt hat es auch noch, obwohl ich die Rosinen weg gelassen habe. Es war meiner Frau allerdings ein wenig zu sauer. Beim nächsten Mal muss ich wohl zwei Soßen machen.
Dazu gab es Knödel, diesesmal allerdings aus dem Kochbeutel.


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Das erste Mal

Jetzt habe ich es hinter mir, jetzt weiß ich wie es ist.
Mir steht der Schweiß noch auf der Stirn.

Ich hatte alles so schön vorbereitet.
Kartoffeln geschält und geschnitten, Paprika geputzt und gestreift. Die Zwiebeln angeschwitzt. Andere Zwiebeln und Tomaten geachtelt. Gewürze wie aus tausend und einer Nacht. Kurkuma zum Färben. Chilipulver, Chilis geschnitten. Garam Masala, Cardamom.
Dazu gab es indische Naan-Brot.

Das ganze Rezept für Bhujia gibts hier.

Es war scharf, scharf, scharf, scharf, scharf, scharf, scharf, scharf, scharf.

Sowas hatten wir noch nie.

Das erste Mal, dass Jutta nicht aufgegessen hat, was ich auf den Tisch gebracht habe.


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Bärlauchtage

In meinem Supermarkt gab es frischen Bärlauch, Bio-Bäerlauch. Das Zeug schmeckt wie Knoblauch, riecht aber nach dem Essen nicht so.
So ein Päckchen hat 100 Gramm, also reicht es bei jeweils zwei Portionen für mehrere Gerichte. Das Erste war passend in der Zeit als Rezept des Tages beim Chefkoch. Bärlauchspaghetti.

Obwohl ich immer zu viele Spaghetti koche, ist die gesamte Menge aufgegessen worden.

Ich hatte den Bärlauch in Wasser gestellt. Daher war er auch zwei Tage später noch frisch. Also habe ich nach einem weiteren Rezept gesucht. Ich fand eine interessante Seite, das Bärlauch.net.

Da sind schöne Rezepte als pdf runterzuladen. Eines davon habe ich mir gespeichert. Hähnchenbrust mit Bärlauch. Hier das Rezept. Dazu gab es Reis.

Die Taschen ins Brustfilet habe ich mir bei meinem Hähnchenhänder des Vertrauens auf den Wochenmarkt gleich reinschneiden lassen. Damit die Filets beim Braten nicht auseinanderfallen, habe ich die Schnitte mit Rouladennadeln zugesteckt. Hat gut geklappt und geschmeckt hat es auch noch, was ich in Zukunft wohl nicht mehr erwähnen werde. Es sei, es hätte nicht geschmeckt.

Da immer noch Bärlauch da ist, werde ich morgen wohl noch Bärlauchpesto machen.

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Clafoutis



Das habe ich jetzt schon zum zweiten Mal gemacht und es schmeckt einfach umwerfend.
Dazu ist es noch kinderleicht.

Das Rezept dazu ist mal wieder von Mälzer in Abwandlung eines französischen Originalrezeptes, das dort meist mit Kirschen gemacht wird.
Dort wird es nicht wie bei mir in kleinen Förmchen gemacht, sondern wie eine Obsttorte in einer großen feuerfesten Form.
Viele Leute machen es auch mit Birnen. Siehe mal wieder bei www.chefkoch.de

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Es wird langsam mal wieder Zeit, dass ich was schreibe.
Außergewöhnliches bleibt bei der Hitze des Sommers meistens aus. Es gab viel Kurzgebratenens und Salate.
Oftmals habe ich noch schnell ein Fladenbrot (Focaccia) dazu gemacht. FocacciaQuelle flickr Rubyran

Hier noch ein Forumsbeitrag zu der wunderbaren Grund-Pizza.

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Mit etwas mehr Zeitaufwand, der sich aber gelohnt hat, habe ich ganz, ganz, ganz leckere Ravioli mit Ricotta-Bärlauchfüllung RavioliQuelle flickr panduh
gemacht.
Vor vielen Jahren hatte ich mir eine


Nudelmaschine gekauft. Die kam jetzt mal wieder zum Einsatz. Und ein Raviolibrett



hatte ich mir inzwischen auch noch zugelegt, dass auch die Optik der Raviolis stimmte. Da die Zeit für frischen Bärlauch schon vorbei ist, habe ich getrockneten Bärlauch genommen. Hat dem Geschmack keinen Abbruch getan.

Dazu gab es eine Thunfisch-Tomatensoße.

Auch wenn jetzt macher meint, das wären jetzt zu viele verschiedene Geschmacksrichtungen, es war einfach köstlich. Ich habe erst mit dem Essen aufgehört, als nichts mehr da war.

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Bei Mälzer habe ich vor ein paar Tagen gesehen, wie er in einem Wok Kartoffeln geräuchert hat. Das hat mich interessiert. Ich habe ein wenig rumgegoogelt und bei dem Chefkoch mal wieder was gefunden.
Geräucherte Hühnerbrust aus dem Wok.
Auf dem Boden hatte ich noch einen alten Wok, der, weil nicht ganz plan, auf dem Ceran-Kochfeld nicht gut funktioniert. In den Deckel habe ich ein Loch gebohrt, durch das ich ein Kerntemperatur-Thermometer gesteckt habe, damit die Temperatur kontolliert werden kann. Bei 80-90 hat das Hähnchenbrust-Filet 30 Minuten gebraucht um gar zu werden.

Geschmeckt hat es auch kalt fantastisch zu einem grünen Salat. Die Kartoffeln habe ich dann auch noch geräuchert. Allerdings vorher gekocht und gepellt. Dann für 10 Minuten im heißen Rauch und danach einfach abkühlen lassen. Die Kartoffeln habe ich mit Buchenräuchermehl geräuchert, das ich mir im Schlachterbedarf besorgt habe.
Das ganze Gequalme hat sich natürlich mit einem Gaskocher auf der Terrasse abgespielt, aber weil ich das Fleisch dann in der Küche aufbewahrt habe, riechts es noch jetzt ganz lecker geräuchert.
Natürlich habe ich mich vorher noch ein wenig informiert, wie geräuchert wird.
Räuchern suchen bei Chefkoch. Hier findet man so alles, was man wissen muss.

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Im März oder April 2006 habe ich im TV eine selbstgemachte Leberpastete gesehen und nachgemacht. Weil ich mich genau ans Rezept gehalten habe, war mir das Zeug etwas zu süß, (wegen großer Apfel).

Bei einem Frühstücksbesuch im Mai habe ich davon erzählt, und alle wollten probieren.
Um den Rest brauchte ich mich nicht mehr zu kümmern. Die Pastete ging weg, wie frisch gebackene Semmel.

In diesem Jahr habe ich wieder zum Frühstück eingeladen und da fiel mir das mit der Pastete wieder ein. Jetzt wußte ich, womit ich meinen Gästen eine Freude bereiten konnte.

Diesesmal habe ich aber etwas weniger Apfel genommen und es war sehr, sehr lecker.

Zur Nachahmung empfohlen.


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Noch einmal Ravioli.

Ravioli
Ich habe letztens die Bilder überarbeitet, die ich mir so ausgeliehen hatte. Jetzt sind alle mit den richtigen Rechten versehen.

Dabei sah ich dann die Fotos von der Nudelmaschine und dem Raviolibrett und bekam gleich Appetit.

Ich habe mir dann mal angesehen, was so an Zutaten da war. Mehl, Eier und Salz für den Nudelteig ist immer vorrätig.
Passierte Tomate aus der Dose, eingefrorenes Hack, Knoblauch, Zwiebeln und getrockente Shitake-Pilze sind auch da. Das reicht fürm die Nudeleinlage und auch für eine leckere Soße.

Zuerst die Pilze in heißem Wasser einweichen. Gleichzeitig wird aus 200 g Mehl, ich hatte nur Weizenmehl, 2 Eiern und zwei EL Olivenöl mit einen TL Salz der Nudelteig geknetet. Der kommt dann als Ball in einer Frischhaltefolie für eine Stunde in den Kühlschrank. Da können sich dann die Kleber bilden.
Inzwischen kommen die Pilze kleingeschnitten mit einer fein gewürfelten Zwiebel in die Pfanne. Das Einweichwasser kommt durch ein Sieb mit dazu. Alles schön ziehen lassen. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Wenn der Nudelteig reif ist, wird er in der Nudelmaschine portionsweise zu 15 x 30 cm großen Platten ausgewalzt. Wenn er richtig ist, läßt er sich ziehen wie Gummi.
Die erste Platte wird auf das Ravioli-Brett gelegt. Danach die Pilze in die Dellen im Teig. Anschließend die Deckplatte aus Nudelteig obenauf. Mit der kleinen Nudelrolle die Teigplatten andrücken. Wenn die Stege zwischen der Pilzeilage mit Wasser oder Eigelb bestrichen werden, kleben die Platten gut zusammen. Durch den Andruck mit dem Nudelholz werden die Raviolis auch gleich getrennt. Bemehlen des Raviolibrettes hilft, die Nudeln heile aus der Form zu bekommen.
Während man die Soße macht, können die Nudeln solange auf einem bemehlten Teller trocknen.

Für die Soße Zwiebeln hacken, Knoblauch nach Wunsch und mit dem Mett in der Pfanne anbraten. Mit den Tomaten ablöschen. Oregano oder Majoran nach Geschmack. Ich habe noch Ayvar, ein Paprikamus, dazugetan.

Einen großen Topf Wasser aufsetzen. Die Nudeln rein und abwarten. Wenn sie oben auf schwimmen sollen sie fertig sein. Es war aber so viel Luft in den Ravioli, dass sie von vornherein oben blieben. Also nach 3 Minuten Bissprobe. Noch eine Minute abwarten und abgießen. Noch ein wenig Muskatnuss und gut is, wie Tim so schön sagt.

Eine kleine Fotostrecke ist hier zu sehen.

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Mein Ausflug zum Bäcker ist hier zu sehen.

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