Den Turm des Schlachthofes gibt es noch heute.

Wenn ich mich richtig erinnere, hat mein Vater nach dem Krieg eine Zeit im Schlachthof gearbeitet. Rechts daneben schloss sich eine Baumschule an, wo er auch eine Zeitlang beschäftigt war.

Das Gelände zwischen Freiherr-von-Stein-Straße und dem Schlachthof ist, wie man auf dem Foto sehen kann, um ca 1,5 m abgesenkt und zu meiner Zeit fast vollständig mit Büschen umwachsen. Ins Gelände führten einige Wege durchs Gestrüpp. Dieses Bild tauchte in meiner Phantasie auf, wenn bei Stephen Kings "ES" von den Barrens geredet wurde. Vor meinem inneren Auge sehe ich den Kühlschrank im hohen Gras liegen, in dem bei King ein Kind umgekommen ist.

Hier habe ich meine ersten Zigaretten geraucht und hier habe ich mich ausgekotzt.

Der alte "Vestische Turm"
Gegenüber wohnten die Eltern meines Vaters in diesem Haus.
Die Ansicht von der Straße.

So sah der Hof schon immer aus.
Am Abzweig in die Goethestraße war hier ein Brennstoffhändler, damals Kohle, Koks und Briketts. Hier stand in der Goethestraße das alte Fahrzeug der Fahrschule Nicolai, mit Reserverad im verchromten Kasten auf der Heckklappe.