Die Pommesbude von Jansen war eine Institution. Zuerst nur eine mobile Wurstbude auf einem von Trümmerschutt befreiten Platz und dann fest installiert neben der Käseglocke. Da bekamen wir unsere ersten Pommes. Unsere Eltern nannten es noch Bratkartoffel. Pommes "Schranke" (rot/weiß) war noch kein Begriff. Aber die Currywurst war weit und breit die Beste.

Die Legende von der Currywurst hat überlebt, aber die, die man heute da bekommt, ist eine normale Industriewurst, wie überall. Allerdings wie dort üblich in kleine Stücke geschnitten mit Spiesschen.

Das ist die alte Kreuzung Goldbergstraße/Goldbergplatz am Rathaus. Im Hintergrund das große Haus von Weiser, heute Sinn/Leffers. Rechts daneben der Marktplatz.

Auf der linken Seite, da wo die Litfass-Säule steht, stand auch die Wurstbude von Jansen.

Da, wo sich die Straßenbahn um die Ecke schmiegt, stand auch damals schon die Käseglocke. Zu der Zeit aber noch in besserem Zustand als auf dem letzten Bild.
Das ist der Flachbau vom obigen Bild. Vieth war wohl der Name des Goldschmiedes der sehr lange dort seinen Laden hatte.
Der Schnellimbiss ist heute fast an der gleichen Stelle wie in den Gründerzeiten.
Aus dieser Position war hinter der Käseglocke ein Reisebüro, gefolgt von der Lottobude von Gerling, Kurt war mit mir in einer Klasse. Dann kam auch noch die feste Bude von Jansen. Ich glaube nicht, dass es da fließend Wasser gab.