Pfefferackerschule, Röckschule und Ed.Spranger-Schule
Die Schule an der Pfefferackerstraße hatte zu meiner Zeit zwar schon eine Mauer um den Schulhof, aber sonst hat sich glaube ich, bis heute äußerlich nicht viel verändert.

5 Jahr bin ich jeden Schultag brav und ordentlich da hingegangen. Nie habe ich geschwänzt.

Gleich neben der Schule hat Pferde-Uli gewohnt. Pferde-Uli deshalb, weil er damals schon auf Pferderennen in Horst gewettet hat.
Seine Eltern hatten an der Buerschen Freiheit einen Kiosk.
Dadurch konnte Uli uns mit Kino-Freikarten versorgen. Wir waren mit unseren Freikarten manchmal die einzigen Zuschauer im Roxy in der Hagenstraße.
Der Schulweg führte von der Erlestraße über die Goldbergstraße und Lindenstraße hierher zum Spinnweg.
Immer noch Spinnweg.
Das Rondell am Spinnweg. Anschließend über die Flachskuhle zur Pfefferackerstraße.
So sahen wir die alte Pfefferackerschule als erstes. Die Mauer um den Schulhof hat immer noch die schräg aufgesetzten Steine, damit man darauf nicht bequem sitzen kann.
Zu meiner Schulzeit 1952 - 1956 waren die Zaunfelder aus Holz, heute sind sie aus feuerverzinktem Eisen.
Das ist der Nebeneingang zur Schule, die meiste Zeit sind wir da reingegangen.
Vorher aber in Zweierreihen aufgestellt, an den Händen angefasst und auf die Kommandos der Lehrer gewartet.

Die Pfefferackerschule hat inzwischen eine eigene Homepage
Der Haupteingang der Schule an der Röckstraße. Meist war dieser Eingang geschlossen.
Da, wo das neue Gebäude steht, war damals der Schulhof. Und hinter dem Bau die alte Feuerwache.

In den Gebäuden unser Schule und weiteren Neubauten ist seit 1987 die "Gesamtschule Buer Mitte", mit der ich aber gar nichts anfangen kann.
Hier sind wir immer von Schulhof in die Schule gegangen.
Mir fällt gerade auf, dass wir immer über die Nebeneingänge in die Schule gegangen sind.
Wo jetzt der Pavillon steht, hinter der Kapelle, war ein Schulgarten hinter hohen Mauern.
Wir sind gern in den Schulgarten gegangen, denn dann hatten wir Ruhe vor den Lehrern. Es gab Schüler, die hatten immer mehr Geld als die anderen, die gaben damals schon manchmal Mettbrötchen aus.
Ab 1960 ging ich zwei Jahre auf die Eduard-Spranger-Schule. Dort waren die Handelsschule und die Berufsschule untergebracht. Hinter einem der Fenster in der Mitte der zweiten Etage habe ich zwei Jahre lang Buchführung und Betriebswirtschaft und noch so einiges gelernt.
Die Container auf dem Schulhof sind neueren Datums.
Und wieder ist der Nebeneingang für uns der Haupteingang.
Eine DIA-Show der Sprangerschule zeigt zumindest am Anfang immer noch die alten Bilder, die ich auch in Erinnerung habe.
Der Hausmeister hat sich anscheinend heute ein Stück des Schulhofes als Garten gesichert.

Dass man sich da aber wohlfühlen kann, kann ich mir nicht vorstellen.