Hier sind noch verschiedene Bilder, die zum Teil auch eigene Jugend zeigen.
Und ganz wichtig, eine Danksagung

Buer hatte auch schon mal eigenes Geld
Eine Übersicht über die Sehenswürdigkeiten
Die Agathagasse, zwischen Hochstraße und Hagenstraße.
Die Luciagasse, 1929, da gab es Karstadt noch nicht, auch nicht Althoff, wie es vorher hieß.
Noch einmal die Luciagasse, diesesmal von 1940.
Die Einfahrt zur Blindestraße 1971
Noch einmal die Blindestraße 1976, das weiße Gebäude gehörte zum Wienerwald in der Hochstraße. Ein beliebter Treff der 15 - 20 Jährigen. Aber auch schon Anfang der 60er waren wir jeden Tag mindestens einmal da.
Lange habe ich gebraucht, um diese Perspektive zu erkennen. Aber man sieht vor der Urbanuskirche das große Haus von Althoff/Karstadt. Und die Luciagasse, Agathagasse und Maximilianstraße mit den alten, z. Teil Fachwerkhäusern. Hinter der Kirche nach rechts die De-La-Chevallerie-Str., die Freiheit, die Königswiese und die Brinkgartenstraße.
Die "Alte Apotheke" auf der Hochstraße.
Hier der Altmarktplatz auf der Hochstraße vor Althoff
Dieses und das nachfolgende Bild zeigen fast die gleichen Häuser, hier 1912, vom nächsten ist kein Datum bekannt.

In dem Eckhaus mit der Drogerie ist auch heute noch eine Parfümerie. (Er & Sie-Parfümerie)
Das ist die Hochstraße 1958. Da war es auch schon unsere "Rennbahn". Mindestens 5 mal am Tag die Straße rauf und runter, mal sehen wer noch da ist.

Vorne rechts ist Weiser (Sinn-Leffers)
Das hier soll auch die Hochstraße sein, ich weiß aber nicht von wo aus gesehen.
Wer es weiß, bitte mailen.

Hier ist jetzt die Lösung, eingesandt durch Manfred Kolk
Am anderen Ende der Hochsgtraße liegt "Der Stern", mit dem anderen Weiser-Haus. Und dem Hotel zur Post, heute McD. Diese Perspektive ist aus der Horster Straße aus gesehen.
Unser alter Bahnhof "Buer-Nord". Von da ging es aber nur über die Dörfer.
Jetzt wird er abgerissen um umgebaut. Daran vorbei führte mein Weg eine ganze Zeit lang zu meiner Lehrstelle bei Lechler an der Buschgrundstraße.
Ein Blick vom Rathaus aus in Richtung Urnenfeldstraße. Dahinter die Erlestraße.

Im dunklen Steifen vor dem Hintergrund ist auch in der Mitte der Turm des Schlachthofes zu erkennen. Der höhere Kirchturm ist die inzwischen abgerissene kath. Kirche in Resse.
Der Rathausplatz von 1926, die gleichen Häuser wie im Bild davor.
Das sogenannte Bügeleisen am Abzweig der Urbanusstraße von der Horster Straße.
Blick vom Rathausturm über den Marktplatz der 50er. Links davon das Haus von Weiser. Hinter dem Marktplatz die Sparkasse.
Das Polizei-Präsidium vom Rathausturm aus gesehen.
Das Haus an der Straße ist das Arbeitsamt.
Die Straßenbahnhaltestelle zwischen Rathaus und Busbahnhof. Im Hintergrund ist die Himmelfahrtkirche. Von hier bis zum Rangierbereich vor der Kirche durften wir manchmal mit Richard R. mitfahren, der Straßenbahnführer war und die Kurbel bedienen durfte.
Das ist das Marienhospital, in dem ich geboren bin und wo in der Lobby eine Stahlplastik meines Bruders steht.
Marienhospital aus der Luft von der Rückseite gesehen.
Marienhospital aus der Luft von der Vorderseite gesehen.
Das Bergmannsheil Schernerweg aus gesehen.
Das Bergmannsheil vom Bergersee aus. Bevor alles zugewachsen war.
Und weil es so schön ist, noch einmal das Planschbecken mit Rutsche im Stadtwald.
Schloss Berge mit dem Rudersee, auf dem heute die Fontaine ihren starken Wasserstrahl in die Luft bläst.
Das Schloss mit Pavillon und Wassergraben.
Manfred Kolk, sein Bruder Teo, mein Bruder Helmut und ich. Sagen wir mal 1956.
Da war hinter der Mauer noch eine Hecke und der Vorgarten noch nicht betoniert.
Karneval in Buer. Der Einzige, der zu erkennen ist, ist Rolf Thiel. Ein Freund von Helmut. Links ich und in der Mitte Helmut. Links sieht man schon eine Mauer von Onkel Ferdi. Das Tor war der Eingang zu unserem Hof.
Der mit den weißen Kniestrümpfen bin ich. 1954 bei der Erstkommunion. Die Erwachsenen sind meine Eltern und Oma mütterlicherseits. Oma war sehr katholisch, mit eigener Nonne und Priester unter den Geschwistern.
Mit meinen Eltern vor dem Hühnerstall.
Oma und ein Teil ihrer Kinder, meine Onkel und Tanten und meine Mutter. Insgesamt waren es 13 Kinder, die groß geworden sind.
Dieses Foto entstand wohl 1959 auf dem Hof der Schule an der Röckstraße. Der Lehrer ist Rektor Schneider aus Resse.

War er das, der uns an den Ohren hochzog, um uns vom Fingernagekauen zu heilen?

Da ich die Namen sowieso nicht zusammenbekomme, werde ich es auch gar nicht erst versuchen.

Dass wir eine lebhafte Klasse waren, sieht man an mindestens zwei gebrochenen und verbundenen Händen in der ersten Reihe.
Eine Klassenfahrt für eine Woche in die Jugendherberge am Baldeneysee gegenüber der Krupp-Residenz Villa Hügel, oder war es doch Hohenlimburg, wie Manfred meint.
Wir waren in beiden Jugendherbergen.

Hier bekomme ich die Namen noch zusammen und fang links oben an:
Manfred Kolk, Toni Seifen, Peter Zimmermann, Peter Pychy und Bernd Reimann.
Karl Heinz Wächter, ich und Kurt Luthe.
Noch ein aussagekräftiges Foto von der Klassenfahrt.
Hier sind wirklich alle sehr konzentriert bei der Arbeit. Gehört wohl auch zu der Fotoserie, die der Künstler 1959 machte.
Ein ganz privater Ausflug an den Baldeneysee, wobei ich nicht weiß ob Ray Charles oder Stevie Wonder mit dabei war, zumindest ihre Brillen. Die Aktentasche wurde zur Körperertüchtigung mit Steinen beladen getragen. Manchmal am ausgestreckten Arm.

Das einäugige Teleskop, das mein Bruder in der rechten Hand hält, liegt seit 40 Jahren bei mir im Schrank. Eine Auslieferung an meinen Bruder habe ich abgelehnt.
Meine Lehrzeit bei der Firma Lechler Bautenschutzchemie. Ich scheine mich bei den Damen wohlgefühlt zu haben.
Links weiß ich nicht mehr, dann Frl. Sänger und Ingrid Mehls.

Links sieht man eine Buchungsmaschine aus der Vor-Computerzeit.
Noch ein Teil der Buchhaltung beim Fotoshooting vor der Tür.

Das Foilein links hat mit mir zusammen gelernt, den Namen habe ich vergessen. Dann komm ich, für mich unvergessen.
In der Mitte lacht Margret Zacharzewski, anschließend Ulrich Michaelis und Ingrid Mehls.
Dieser junge Schreiber heißt Kurt. Von ihm habe ich die nachfolgenden Fotos aus meiner Lehrzeit.

Angeblich soll ich die meisten der abgebildeten Personen kennen, aber das ist alles schon so lange her und ich begann gleich nach der Lehre, alle meine Erinnerungen an diese Zeit zu tilgen. Mit Erfolg.

Bild aus der Hölscherstraße, mit Blick auf die Polizeikantine. Man beachte die Autos auf dem Parkplatz vor dem Präsidium.

Die Schreibmaschinen wurden abends zum Feierabend von den männlichen Lehrlingen (so hießen wir damals noch) in Stahlschränke eingeschlossen. Mindesten 10 dieser tonnenschweren Gräte mussten geschleppt werden. Das gab Muckies.

Wenn mich nicht alles täuscht, ist der Herr mit der Brille auch Kurt. Der hat damals in einer Band gesungen. Wegen der Abmahnungen weit und breit kann ich leider keine Musik mehr zur Verfügung stellen.

Diese Art von Musik ist untrennbar mit meinen Wurzeln verbunden. (s. Tempel)
Auf dem Rollschrank sitzen Hermann Beus, Annette Heilmann und Gisbert Lethmarte, korrekt aufgebrezelt nach bestandener Lehrabschlussprüfung.

Ich staune, wie jung die alle waren, damals kamen mir alle schon so alt vor.
Aber mit Anzug und Kravatte altert man früher.
Das Bild entstand anlässlich der "Aussegnung" -Lehrabschluss 1961 von Gisbert Lethmarte, Annette Heilmann und Hermann Beus in der Verwaltung dortselbst. Rolf Franz, mir nicht mehr bekannt. Ingrid Mehls sieht noch etwas anders aus, als ich sie kannte (wenn sie es überhaupt ist). Daneben Gisbert Lethmarte, dessen Tante in der Erlestraße neben uns wohnte. Hermann Beus, Annette Heilmann, mir wieder unbekannt. Herr Ramsbrock war der Ausbildungsleiter. Von der nächsten Dame weiß ich nur, dass sie Marlen heißt. Mit Brille: Olaf Bartels, tat damals wissend wie ein Hundertjähriger. Dann wieder unbekannt.
Neben Kurt Karlisch mit der Gitarre Heinz Angenendt, der bot mir in meiner letzten Arbeitswoche das "DU" an, brauchte ich nicht mehr; und Ernst- Dieter Esther (Ede).

Hier endet meine unschuldige Jugend und ich setzte den Stahlhelm auf.